BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Aktuelles // 6. November 2025

Biologisierung der Technik: aktuelle Forschungsergebnisse, Unternehmensforum und Doktorandenseminar – zweite Statuskonferenz 2025 in Bremen 

Vom 22. bis 23. Oktober 2025 fand im ECOMAT Bremen die zweite Statuskonferenz der BMFTR-Fördermaßnahme „Biologisierung der Technik: Bioinspirierte Material- und Werkstoffforschung“ statt. Rund 70 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Förderinstitutionen diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse, Anwendungsperspektiven und Transferstrategien bioinspirierter Technologien. Veranstalter waren die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. (DGO), die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) sowie die Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. (BIOKON) – allesamt Partner im Wissens- und Technologietransferprojekt BioTrans. 

Zur Eröffnung betonten Dr. Rainer Erb (BIOKON), Dr. Claudio Dalle Donne (Airbus Operations GmbH) und Dr. Rosita Cottone (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt) den hohen Innovationswert biologisch inspirierter Ansätze und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für nachhaltige technologische Entwicklungen. 

Erster Konferenztag: geförderte Forschungsprojekte stellen aktuelle Ergebnisse vor   

Der erste Konferenztag stand im Zeichen der zwölf geförderten Forschungsprojekte. In Vorträgen, Diskussionsrunden und zwei Postersessions wurden neueste Erkenntnisse zur Entwicklung und Anwendung bioinspirierter Materialien vorgestellt – von biofunktionalen Oberflächen über selbstheilende Werkstoffe bis zu bionischen Fertigungsverfahren. Deutlich wurde: Biologisierung der Technik ist „Teamarbeit“ – sie kombiniert die Erkenntnis der Wirkweisen der Natur mit Ingenieurskunst – getragen von dem Anspruch, innovative und nachhaltige Wertschöpfung zu vereinen.  

Im ersten Vortragsblock lag der Fokus auf medizintechnischen Anwendungen, in denen bioinspirierte Materialien zunehmend Eingang in patientennahe Produkte finden. In einer anschließenden Fishbowl-Diskussion wurden Wege erörtert, wie Innovationen unter den Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) sicher in die klinische Praxis überführt werden können. Neben regulatorischen Fragen rückten auch Chancen der Digitalisierung für Standardisierung und Vertrauensbildung in den Mittelpunkt. 

Der zweite Vortragsblock widmete sich industriellen Anwendungen – von Oberflächeninnovationen für verschiedene Branchen über Filtersysteme bis zur Automatisierungstechnik. In der folgenden Diskussion standen Technologietransfer, wirtschaftliche Verwertung und Innovationsmanagement im Fokus. Diskutiert wurde, wie akademische Forschung und industrielle Praxis besser verzahnt werden können, um bioinspirierte Lösungen effizient in marktfähige Produkte zu überführen. 

Zweiter Konferenztag: Unternehmensforum, Doktorandenseminar und exklusive Führung bei Airbus und ECOMAT Bremen 

Der zweite Konferenztag begann mit einem Impulsvortrag von Dr. Klaus Rischka (Fraunhofer IFAM) über „Kleben in der Natur“. Er zeigte, wie biologische Haftmechanismen – etwa von Muscheln oder Insekten – technische Verbindungstechnologien revolutionieren können. Anschließend boten zwei parallele Formate gezielte Einblicke in Praxis und Karriere: Das Unternehmensforum beleuchtete Erfolgsfaktoren für den Transfer bioinspirierter Forschung und zeigte das Marktpotential der Biologisierung der Technik mit Beiträgen von Dr. Rudolf Bannasch (EvoLogics GmbH), Bastian Schäfer (Airbus Operations GmbH) und Dr. Tim Kunze (Fusion Bionic GmbH). Im Doktorandenseminar diskutierten Nachwuchskräfte aus Wissenschaft und Industrie über die Vielfalt an Karriereoptionen, über die Bedeutung von Netzwerken und Mentor*innen sowie praktische Erfahrungen und die Rolle intrinsischer Motivation im persönlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozess. 

Zum Abschluss öffneten Airbus und das ECOMAT Bremen ihre Türen für exklusive Führungen. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Forschungseinrichtungen und Produktionsbereiche, in denen Hightech und Biologisierung bereits heute Hand in Hand gehen. 

Die Statuskonferenz 2025 zeigte eindrucksvoll, wie stark der Ansatz der Biologisierung der Technik an Bedeutung gewinnt. Er verbindet Grundlagenforschung, industrielle Umsetzung und gesellschaftliche Innovation – mit dem Ziel, nachhaltige, funktionale und zukunftsfähige Technologien nach dem Vorbild der Natur zu entwickeln. 

Präsenz beim Bionik-Kongress und Verleihung des Bionik Award 2025 

Direkt im Anschluss begann im ECOMAT der 11. Bionik-Kongress “Patente aus der Natur”, auf dem viele Impulse der Statuskonferenz weitergeführt wurden. Im Rahmen der Abendveranstaltung wurden die Gewinner des Bionik Award 2025 geehrt. Der Nachwuchspreis der Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. fördert Studierende, Auszubildende und junge Berufstätige, die sich mit konkreten technischen Herausforderungen auseinandersetzen und kreative, besonders mit Blick auf Realisierbarkeit und Nutzen überzeugende Ideen zur Bionik und Biologisierung der Technik entwickeln. Alles in allem erlebten die insgesamt 198 Teilnehmenden die vier Tage im Bremer ECOMAT ganz im Sinne einer biologisch inspirierten technologischen Zukunft.  

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Aktuelles // 25. Oktober 2025

Dr. Rudolf Bannasch zum BIOKON-Ehrenmitglied ernannt

Am 23. Oktober 2025 wurde Dr. Rudolf Bannasch in Bremen feierlich zum Ehrenmitglied der Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. (BIOKON) ernannt. Mit dieser Auszeichnung würdigt BIOKON die herausragenden Verdienste von Dr. Bannasch als Spiritus rector des Kompetenznetzes, Gründungsvorstandsvorsitzender und Wegbereiter der Bionik in Deutschland.

Pionier der Bionik und Brückenbauer zwischen Biologie und Technik

Als promovierter Biologe, Leiter von neun Expeditionen in die Arktis und Antarktis und Pionier derErforschung des hydrodynamischen Geheimnisses der Pinguine hat Rudolf Bannasch die Natur als Lehrmeisterin der Technik neu interpretiert.

Mit der Gründung der EvoLogics GmbH im Jahr 2000 verband er biologische Erkenntnisse mit technischer Innovation zu revolutionären Bionik-Entwicklungen: Delfinkommunikation, die zu „singenden Unterwassermodems“ für die kabellose Unterwasserkommunikation führte und autonome Unterwasser-Robotersysteme (AUVs), deren Form und Antriebssysteme biologische Vorbilder hatten.

Als Koordinator des 2001 aufgebauten Bionik-Kompetenznetzes und Gründungsvorstandsvorsitzender des 2004 gegründeten gemeinnützigen Vereins BIOKON hat Dr. Bannasch die deutsche Bionik entscheidend mitgestaltet. Seither entwickelte sich BIOKON zu einer führenden Plattform für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung im Bereich der Bionik.

Dank und Anerkennung

Mit der Ehrenmitgliedschaft spricht die Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz Dr. Bannasch ihren tiefen Dank und höchste Wertschätzung für seine Pionierarbeit und seine treibende Rolle beim Aufbau des Netzwerks aus.

„Ohne den visionären Einsatz und das leidenschaftliche Engagement von Dr. Rudolf Bannasch wäre die Bionik in Deutschland heute nicht dort, wo sie steht“, so Dr. Rainer Erb, BIOKON-Geschäftsführer bei der feierlichen Urkundenübergabe.

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Presse // 24. Oktober 2025

Bionik Award 2025 geht an Studierendenteam „BaleenClean“ der Hochschule Bremen

Nachwuchspreis würdigt bionisch inspiriertes Filtersystem nach dem Vorbild des Grönlandwals

Im Rahmen des 11. Bionik-Kongresses „Patente aus der Natur“ wurde am 24. Oktober 2025 im ECOMAT Bremen der Bionik Award 2025 verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Nachwuchspreis der Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. (BIOKON) ging an das Studierendenteam „BaleenClean“ der Hochschule Bremen – bestehend aus Philipp Reh, Oskar Glenz, Ina Hainer und Timon Vorwig.
Ausgezeichnet wurde die Arbeit „Bionisch optimiertes Filtersystem nach Vorbild von Balaena mysticetus zur Reduktion des Nährstoffeintrags in die Umwelt durch Aquakulturanlagen“. Das Team entwickelte dabei ein bioinspiriertes Filtersystem, das sich an der filtrierenden Nahrungsaufnahme des Grönlandwals orientiert. Der Demonstrator entfernt effizient suspendierte organische Partikel aus dem Abwasser von Durchfluss-Aquakulturen und kann so dazu beitragen, die Umweltauswirkungen der Aquakulturwirtschaft deutlich zu reduzieren.
Die interdisziplinäre Jury aus Wissenschaft und Industrie zeigte sich beeindruckt von der wissenschaftlich-technischen Tiefe, dem klaren Realisierungspotenzial und der praktischen Umsetzbarkeit des Projekts.

Laudatio und Preisverleihung im ECOMAT Bremen

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Bionik-Kongresses im ECOMAT Bremen statt.
Die Laudatio hielt Prof. Dr. Kristina Wannieck, Bionik-Professorin an der Technischen Hochschule Deggendorf, die die Leistung des Teams als „ein überzeugendes Beispiel für angewandte Bionik mit gesellschaftlicher Relevanz und Nachhaltigkeitsbeitrag“ würdigte.
Überreicht wurde der Preis durch Dr. Rainer Erb, Geschäftsführer von BIOKON. Als Pate des diesjährigen Nachwuchspreises begleitete Marc Fette, CEO der CTC GmbH (An Airbus Company), die Veranstaltung.

Nachhaltige Nachwuchsförderung

Mit dem Bionik Award würdigt BIOKON jedes Jahr herausragende wissenschaftliche und technische Leistungen im Bereich der Bionik und bioinspirierten Technologien. Ziel ist es, junge Talente zu fördern, Innovationspotenziale sichtbar zu machen und den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken.
Der Bionik Award wird von jährlich BIOKON vergeben. Die CTC GmbH (An Airbus Company) hat im Jahr 2025 die Patenschaft für den Bionik Award übernommen. Die diesjährige Verleihung wurde zudem durch das Land Bremen, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Airbus Operations GmbH sowie das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Projekts BioTrans unterstützt.

Über den Bionik Award

Der Bionik Award ist der wichtigste Nachwuchspreis im Bereich der Bionik im deutschsprachigen Raum. Er zeichnet Arbeiten aus, die biologische Prinzipien auf innovative Weise in technische Anwendungen übertragen – mit erkennbarem Nutzen und hohem Umsetzungspotenzial.
Seit seiner Einführung stärkt der Preis die Sichtbarkeit der Bionik als zukunftsweisende Disziplin und würdigt die Kreativität, Neugier und wissenschaftliche Exzellenz junger Forschender.

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Aktuelles // 16. September 2025

11. Bremer Bionik-Kongress mit Bionik Award-Verleihung

Ein Muss für alle, die sich für die Schnittstelle von Natur und Technik interessieren! Freuen Sie sich auf Fachvorträge aus Wissenschaft und Industrie, Poster-Sessions und spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Bionik-Landschaft in Deutschland und Europa.

>> Zum Programm

Besondere Highlights:

  • Dr. Olga Speck: zeigt, wie Pflanzen durch Schadenskontrolle (Robustheit & Resilienz) als Vorbild für langlebige Materialien dienen.
  • Dr. Christian Hamm: präsentiert bionischen Leichtbau nach dem Vorbild mariner Organismen mit Relevanz für Luftfahrt, Schiff- und Maschinenbau sowie das Bauwesen.
  • Prof. Dr. Kristina Wanieck: diskutiert, wie bionische Technologien als Klimaanpassungsstrategie eingesetzt werden können.
  • Dr. Harald Kuolt: kann Blutegeln auch positive Seiten abgewinnen.
  • Nature4Nature: Doktorand*innen des internationalen Programms stellen ihre Forschung zu bioinspirierten Filtrationssystemen und nachhaltigen Technologien vor.
  • Preisverleihungen: Feierliche Verleihung des BIOKON Nachwuchspreises Bionik Award am 24.20.2025 und der Posterpreise der GTBB am 25.10.2025.

Zwei Tage voller Wissenschaft, Innovation und Vernetzung: Wir freuen uns Sie am 24.+25. Oktober 2025 im ECOMAT in Bremen begrüßen zu dürfen!

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Aktuelles // 2. Juli 2025

Workshop an der Hochschule Rhein-Waal: Biologisierung der Technik praxisnah erleben 

Am 26. und 27. Juni 2025 kamen 14 Studierende verschiedener Studiengänge am Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal zusammen, um im Rahmen des zweitägigen Future Meetings von BioTrans in die Welt der biologisierten Technik einzutauchen. Mit dabei: Studierende aus Nature Inspired Materials (B.Sc.), Mechanical Engineering (M.Sc.), Bionics (M.Sc.), Engineering for Sustainability (B.Sc.) und Bio Science and Health (B.Sc.) – begleitet von Professorin Lily Chambers und Doktorandin Frauke Waßmuth. 

Im Zentrum stand die Frage: Wie kann Technik durch biologische Prinzipien zukunftsfähiger werden?
Antworten lieferte Dr. Rainer Erb, Geschäftsführer des Bionik-Kompetenznetzes BIOKON, in einem Impulsvortrag. Er erläuterte das Konzept der „Biologisierung der Technik“ – von Denkmodellen über internationale Best Practices bis hin zur konkreten Anwendung und Relevanz für die Fachkräfte von morgen. 

Aus der Theorie in die Anwendung:
In dem Workshop entwickelten die Teilnehmenden mithilfe bioinspirierter Methoden innovative Lösungsansätze für die Verarbeitung thermoplastischer Verbundwerkstoffe (Organobleche). Unterstützt wurden sie dabei zusätzlich durch Maurice Rasch, Bionik-Alumnus und Mitarbeiter am Fraunhofer IWU, der das Kalander-Direktimprägniersystem vorstellte und als digitaler Sparringspartner zur Verfügung stand. 

Als Ergebnis entstanden kreative Biologisierungs-Poster, die nicht nur das Gelernte reflektieren, sondern auch in den Fakultäten der Hochschule zur weiteren Verbreitung des Ansatzes beitragen. 

Fazit:
Ein inspirierender Austausch über Fachgrenzen hinweg, der zeigt: Die Zukunft der Technik kommt auch aus der Natur. 

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Aktuelles // 12. März 2025

Wiedereröffnung des Bionicums nach Umbaupause

Seit dem 01. März 2025 ist das Bionicum im Tiergarten der Stadt Nürnberg nach einer umfangreichen Umbaupause wieder geöffnet. Nach den Renovierungsarbeiten präsentiert sich das Museum in neuem Glanz und lädt Besucherinnen und Besucher mit neuen Themen zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.

Aufgrund von Umbaumaßnahmen im Deckenbereich und der sogenannten Mittelinsel war seit Oktober 2024 kein Zugang für Besuchende möglich. Nun ist der Umbau weitestgehend abgeschlossen und das Bionicum kann wieder wie gewohnt besucht werden.

Im Mittelpunkt des neuen Ausstellungsbereichs steht die vollständig neu gestaltete Mittelinsel. Neben dem bestehenden Thema der Artenvielfalt wird nun der Fokus auf Evolution und die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte gelegt. Evolution bildet die Grundlage für die heutige Vielfalt des Lebens, die wiederum für die Bionik von entscheidender Bedeutung ist. Mit diesen Themenschwerpunkten wird auch die Zugehörigkeit des Bionicums zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlung Bayerns (SNSB) deutlich gemacht, denn seit 2023 ist das Bionicum eines der Regionalmuseen der SNSB. Ab April wird die neue Attraktion zudem um eine dazugehörige Medienstation mit vertiefenden Informationen zu den Ausstellungsinhalten und Exponaten erweitert.

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Aktuelles // 28. Februar 2025

Bionik Award – der BIOKON Nachwuchspreis

Das Bionik-Kompetenznetz BIOKON verleiht auch im Jahr 2025 wieder seinen Nachwuchspreis „Bionik Award“. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert.

Nachwuchswissenschaftler*innen und junge Kreative bis zu einem Alter von 30 Jahren können sich mit ihren Ideen zu Bionik und Biologisierung der Technik bewerben. Gesucht wird die Kombination aus (1) wissenschaftlichem Verständnis des biologischen Funktionsprinzips, (2) Konzept des bionischen Funktionsmechanismus und (3) praktischer Umsetzung in Form von Funktionsmodellen oder Demonstratoren, welche den Proof of Concept und die Anwendungspotentiale veranschaulichen. Bei dieser Preisausschreibung stehen Lösungsideen für konkrete technische Herausforderungen im Mittelpunkt.

>> Booklet mit allen Informationen zum Download

Bionik und die Biologisierung der Technik ermöglichen durch die technische Umsetzung biologischer Prinzipien völlig neuartige Produkte und Technologien zum Wohle der Menschen, mit großem wirtschaftlichen Nutzen und hohem Potential für nachhaltige Industrielösungen.
Die Qualität des Bionik-Konzepts zur Lösung der konkreten genannten technischen Herausforderung, die Präsentation der Machbarkeit durch Demonstratoren sowie die Plausibilität der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit und des erwarteten Nutzens sind die wesentlichen Kriterien für die Bewertung der Einreichungen durch eine interdisziplinär zusammengesetzte Expert*innen-Jury, bestendend aus Industrievertreter*innen, Wissenschaftler*innen und Bionik-Professor*innen der drei deutschen Hochschulen mit Bionik-Studiengängen.

Teilnahmebedingungen

  • Der Preis wird für eine innovative, besonders mit Blick auf Realisierbarkeit und Nutzen überzeugende Idee im Bereich Bionik und Biologisierung der Technik vergeben. Dies können beispielsweise Ideen oder Entwicklungen sein, die in Projekt- oder Studienarbeiten oder auch wissenschaftlichen Abschlussarbeiten entstanden sind.
  • Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.
  • Bewerben können sich Personen bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahres. Im Falle einer Teambewerbung gilt dies für sämtliche Mitglieder eines Teams.
  • Bewerbungen müssen durch die Nachwuchstalente selbst erfolgen; Einreichungen durch Dritte sind ausgeschlossen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Was ist einzureichen?

  • Schriftliche Bewerbung (inklusive einer Kurzfassung und Quellenangaben), in der die technische Herausforderung, das biologische Vorbild und die neuartige Lösungsidee aussagekräftig beschrieben werden. Der Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept) für die Anwendung und/oder der Aufbau eines Demonstrator-Modells sollen Bestandteil der Ausarbeitung sein. Der Umfang darf max. 10 Seiten bei einer Schriftgröße von 11 PT und 1,15-fachem Zeilenabstand betragen.
  • Gegebenenfalls ein Video eines Funktionsmodells oder Demonstrators (max. 30 Sekunden).
  • Lebenslauf der Autorin oder des Autors bzw. Lebensläufe der Teammitglieder mit Angabe des Geburtsdatums (zählen nicht zu den 10 Seiten).
  • Im Falle einer Teambewerbung: Erklärung jedes Teammitglieds zur Angabe des individuellen Beitrags zum Projekt (zählen nicht zu den 10 Seiten).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung als ein einziges PDF ggf. plus Video mit dem Betreff „Bionik Award“ an kontakt@biokon.de.
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15.08.2025.
Die Preisverleihung findet am 24.10.2025 im Rahmen des 11. Bionik-Kongresses „Patente aus der Natur“ im Forschungs- und Technologiezentrum ECOMAT in Bremen statt.

Sollte Ihre Bewerbung eine Dateigröße von 20 MB überschreiten, kontaktieren Sie uns bitte. Dann vereinbaren wir, auf welchem Weg Sie uns Ihre Einreichung zukommen lassen können.

Jury

  • Dr. Rainer Erb, Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V.
  • Dr. Marc Fette, Composite Technology Center – CTC GmbH (An Airbus Company)
  • Prof. Dr. Antonia Kesel, Hochschule Bremen
  • Dr. Stefan Klein, Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
  • Prof. Dr. William Megill, Hochschule Rhein-Waal
  • Dr. Daniel Meyer, Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V.
  • Prof. Dr. Tobias Seidl, Westfälische Hochschule
  • Dr. Michael Sinsbeck, Festo SE & Co. KG
  • Prof. Dr. Kristina Wanieck, Technische Hochschule Deggendorf

Unterstützer des diesjährigen Preises

Im Jahr 2025 ist Airbus Unterstützer des Bionik-Kongresses am Standort Bremen und die Composite Technology Center / CTC GmbH (An Airbus Company) aus Stade ist Pate des im Rahmen des Kongresses verliehenen BIOKON-Nachwuchspreises Bionik Award. Bei Airbus in Bremen sind rund 5.000 Beschäftigte in der Luft- und Raumfahrt in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Fertigung tätig. Das Composite Technology Center ist eine 100%-ige Airbus-Tochtergesellschaft und agiert als Leichtbautechnologiezentrum von Airbus am Standort Stade, sowie am ECOMAT in Bremen und am ZAL Tech Center in Hamburg als Wegbereiter für serienreifen Leichtbau mit Verbundwerkstoffen und Multimaterialbauweisen.

Das Land Bremen und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH unterstützen die Preisverleihung im Forschungs- und Technologiezentrum ECOMAT.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt BIOKON im Rahmen des Projekts „BioTrans“ (FKZ 13XP5205A) bei der Ausschreibung des Nachwuchspreises Bionik Award.

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Aktuelles // 12. Dezember 2024

Merkel Memoiren: Zwischen Bionik und Bundeskanzleramt

Nein. Die Geschichte muss nicht umgeschrieben werden. Diesbezüglich gibt es keine neuen Erkenntnisse. Aber ein Abzweig wäre durchaus möglich gewesen. In ihrem jüngst, mit Spannung erwarteten Buch: „Freiheit – Erinnerungen 1954 – 2021“ berichtet Angela Merkel von einer Wegscheide in ihrer Biografie zwischen Wissenschaft und Politik, zwischen Bionik und Bundeskanzleramt. Auf Seite 79 gewährt Deutschlands erste Bundeskanzlerin den Leserinnen und Lesern einen Einblick in ihre Vergangenheit in der Wissenschaft:

„Ulrich (ihr erster Ehemann, die Red.) wollte nach dem Studium gerne in Ilmenau (…) promovieren.  Ich hielt das für eine gute Idee, mich interessierte diese Möglichkeit auch (…) weil es dort ein so interessantes Fach wie Bionik gab, in dem von den Erfindungen der Natur gelernt wurde.“ Nach näherer Betrachtung habe sie sich jedoch gegen die Bionik entschieden, „weil mein räumliches Sehen und meine Fähigkeiten, permanent in drei Dimensionen zu rechnen und praktisch zu arbeiten, nicht ausgeprägt genug waren“.

Als Wilhelm Barthlott, emeritierter Professor der Universität Bonn und einer der BIOKON-Mitbegründer, dies las, musste er schmunzeln. „Dass Angela Merkel durchaus in vielen Dimensionen rechnen und praktisch arbeiten konnte, hat sie im Laufe ihres politischen Lebens ja vielfach unter Beweis gestellt. Sie hätte sicher auch das Zeug zu einer ausgezeichneten Bionikerin gehabt.“ Das Interesse der Bundeskanzlerin an der Bionik sei später auch immer groß gewesen.

Als der Bioniker Barthlott seine Entdeckung des Lotuseffekts einmal bei einem Empfang des Bundespräsidenten im Park von Bellevue vorstellte, nutzte die Bundeskanzlerin die Gelegenheit, sich deutlich länger als geplant am BIOKON-Stand zu informieren. Dort demonstrierte Wilhelm Barthlott anhand einer eigens präparierten Krawatte sehr eindrücklich den Selbstreinigungseffekt nach dem Vorbild der Lotuspflanze. Lösungen, die auf Prinzipien der Natur basieren, erinnert sich Barthlott, hätten immer eine besondere Faszination auf die Wissenschaftlerin in der Bundeskanzlerin ausgeübt. „Das müssen wohl die Nachwirkungen des frühen Interesses gewesen sein“.

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Presse // 28. November 2024

Erste Statuskonferenz der BMBF geförderten Fördermaßnahme „Biologisierung der Technik“ war voller Erfolg

Mit spannenden Vorträgen, einem festlichen und unternehmerischen Rahmenprogramm sowie viel Zeit für fachlichen Austausch fand vom 13. bis 14. November 2024 die erste Statuskonferenz der BMBF-Fördermaßnahme „Biologisierung der Technik: Bioinspirierte Material- und Werkstoffforschung“ statt. Die Verbünde starten damit gemeinsam in die Mission, mit bioinspirierter Materialforschung neue Innovationskraft in Wirtschaft und Gesellschaft zu entfachen.

Geladen hatte das Begleitprojekt „BioTrans“ von BIOKON, DGO und DGM zum Hauptsitz der Festo SE & Co. KG in Esslingen a.N., die auch als Projektpartner an einem der insgesamt 12 geförderten Verbundprojekte beteiligt ist. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Herrn Dr. Erb, BIOKON-Geschäftsführer und  Koordinator des Begleitprojekts, von Herrn Winkler seitens des Gastgebers und von Frau Dr. Cottone vom Fördergeber, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Frau Dr. Cottone nutzte die Gelegenheit, um an die Anfänge von „naturinspirierten Innovationsstrategien“ zu erinnern. Sie werden als großer Ideengeber für die Funktionalität und Effizienz technischer Systeme, aber auch für die Probleme unserer Zeit gesehen, so wie die Schaffung von Kreislaufwirtschaft, nachhaltiger Materialinnovationen und neuer Recyclingkonzepte. Neben Bioinspiration wurde auch die Digitalisierung in der Forschung und Entwicklung als Schlüssel zu mehr Materialinnovationen hervorgehoben. Dr. Straumal vom Karlsruher Institut für Technologie erläuterte diesbezüglich die Bedeutung der Innovationsplattform MaterialDigital (PMD) in seinem Vortrag.

Fokus auf bioinspirierte Materialforschung und Austausch

Im Zentrum der Konferenz stand der Dialog zwischen den Verbundprojekten, deren Forschung sich auf bioinspirierte Material- und Werkstofftechnologien konzentriert. Stellvertreter*innen der Verbünde aus Forschungsinstituten und Industrieunternehmen präsentierten Hintergründe, biologische Vorbilder sowie Ziele und erste Ergebnisse ihrer Projekte. Beeindruckend klar wurde, welche Bandbreite von Anwendungsgebieten die vorgestellten technologischen Konzepte adressieren: Diese erstrecken sich von der Medizin(technik), Implantologie und Pharmazie über Automobiltechnik, Prozess- und Automatisierungstechnik bis hin zu Optik, Abwassertechnik und Lackiertechnik.
Postersessions und interaktive Austauschformate gaben zudem Gelegenheit, gemeinsame Interessen und Herausforderungen zu identifizieren.

Festliches und unternehmerisches Rahmenprogramm bei Festo

Ein besonderer Programmpunkt der Veranstaltung war die Verleihung des diesjährigen BIOKON-Nachwuchspreises Bionik Award am Abend des 13. November, der von Festo unterstützt wurde und zu dem weitere Gäste geladen waren. Dr. Leonie Beek vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University wurde von einer Expertenjury mit dem Bionik Award für ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit bei der Entwicklung bionischer Textilien zur Trennung von Öl und Wasser ausgezeichnet, die von den superhydrophoben und lipophilen Eigenschaften biologischer Oberflächen inspiriert ist. Die Auszeichnung und die weiteren Anerkennungspreise unterstrichen eindrucksvoll den Innovationscharakter von bioinspirierten technischen Lösungen und die Bedeutung der Nachwuchsförderung in diesem Forschungsfeld.

Einen praktischen Einblick in die Biologisierung von industriellen Prozessen bot dabei der Gastgeber Festo im Rahmen eines Rundgangs durch das Festo Experience Center und das Bionik-Labor. Bei einer “Flugshow” demonstrierten Mitarbeitende zwei bionische Drohnen, die spektakulär über die Köpfe der Gäste surrten und flatterten. Solche Demonstratoren nutzt Festo für die Erprobung bionischer technischer Konzepte, die sich schon in der Vergangenheit erfolgreich in die eigene Produktionstechnik integrieren ließen.

Weitere Informationen

Über die Inhalte und Fortschritte innerhalb der Projekte berichten wir regelmäßig auf LinkedIn sowie auf der Website.

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Aktuelles // 14. November 2024

BIONIK AWARD 2024

BIONIK-AWARD 2024 an herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen für das Entschlüsseln der Natur – und daraus entwickelte bioinspirierte technische Anwendungen

Esslingen, 13. November 2024 – Die deutschlandweite Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. (BIOKON) verleiht heute mit Unterstützung der Festo SE & Co. KG, weltweit führender Anbieter von Automatisierungstechnik und Technischer Bildung, in der Festo-Zentrale in Esslingen den BIONIK-AWARD 2024. Der mit einer Festo-Spende über 5.000 Euro dotierte BIOKON-Nachwuchspreis würdigt herausragende, innovative Beiträge von Studierenden, Auszubildenden und jungen Berufstätigen aus dem Zusammenspiel von Biologie und Technik.

In diesem Jahr geht der BIONIK-AWARD an Leonie Beek. Die 29-jährige Nachwuchswissenschaftlerin vom Institut für Textiltechnik an der RWTH Aachen hat eine bahnbrechende Dissertation vorgelegt über die Entwicklung bionischer Textilien zur effizienten Trennung von Öl und Wasser, inspiriert von den superhydrophoben und gleichzeitig oleophilen Eigenschaften des Schwimmfarns Salvinia molesta.

Das aus ihrer Forschung hervorgegangene neue bionische Textil wurde in einen schwimmenden Ölsammler namens „Bionic Oil Adsorber“ (BOA) integriert. Dieser kann bis zu vier Liter Öl pro Stunde aus Wasser entfernen. Das bionische Textil ist wiederverwendbar, benötigt keine zusätzliche Energie für die Separation und auch nicht für den passiven „Transport“ des Öls aus dem Wasser in den Sammelbehälter. Es setzt zudem keine toxischen Stoffe frei und ermöglicht die Wiederverwertung des gesammelten Öls. „Mit ihrer innovativen und umweltfreundlichen Lösung zeigt Leonie Beek eindrucksvoll, wie bereits Nachwuchswissenschaftler*innen aus biologisierter Technik wirtschaftlich, ökologisch und gesamtgesellschaftlich bedeutsame Innovationen mit hohem Transformationspotenzial entwickeln“, so das Urteil der unabhängigen Jury aus Industrie und Forschung.

Aufgrund der Vielzahl an hochwertigen Einreichungen von Lösungsideen für konkrete technische Herausforderungen vergab die Fachjury zudem weitere Anerkennungsauszeichnungen an drei vielversprechende Nachwuchs-Bioniker*innen:

Die zusätzlichen Anerkennungsurkunden gehen an:

Mandy Chong. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Entwicklung eines bionischen Verschlussmechanismus nach dem Vorbild der Mondschnecke. Der im Rahmen ihrer Arbeit als Werkstudentin entstandene und bereits zum Patent angemeldete spritzgussgerechte Verschluss ist intuitiv mit einer Hand bedienbar und eignet sich beispielsweise für Taschen, Fahrradhelme und Gurtbänder und bietet hohen Komfort und Ergonomie.

Noah Knorr wurde für seine Masterarbeit an einem bionischen Sprechventil ausgezeichnet, das Patienten nach einem Luftröhrenschnitt das Sprechen erleichtert. Inspiriert von der Fangmechanik fleischfressender Pflanzen, entwickelte Knorr ein Überdruckventil, das bei Bedarf automatisch öffnet und durch ein akustisches Signal zusätzliche Sicherheit bietet. Dieses innovative Ventil kann postoperative Komplikationen reduzieren und leistet einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Sicherheit.

Vera Hörger konnte die Jury mit ihrer Entwicklung einer umwelt- und tierfreundlichen Methode zur Befestigung von Satellitensendern an Robbenfell überzeugen. Inspiriert von der Robbenlaus entwickelte die junge Forscherin im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine zuverlässige, umwelt- und tierfreundliche bionische Klemme für Satellitensender. Diese konnte sie erfolgreich an einem Seehund des Seehundzentrums Friedrichskoog testen und die Funktionalität unter realen Bedingungen bestätigen.

Weitere Informationen zum BIONIK AWARD, allen prämierten Projekten, den darin bearbeiteten Themen sowie zu den jungen Wissenschaftler*innen finden Sie unter www.biokon.de und dem BIOKON-LinkedIn-Kanal.

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Aktuelles // 24. September 2024

Einladung zum Bionik-Unternehmensforum 2024

Welche Vorteile bieten bioinspirierte Lösungen für Unternehmen und wie lassen sich diese zielorientiert umsetzen? Das Bionik-Unternehmensforum 2024 bietet interessierten Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen eine exklusive Plattform, um sich mit Mitarbeitenden von Unternehmen wie z.B. Festo, Brose, Airbus und anderen auszutauschen, die bereits erfolgreich und gewinnbringend bioinspirierte Technik-Konzepte für ihre Produkte und Herstellungsprozesse einsetzen. Das Forum findet am 14. November von 9.00 bis 12.00 Uhr in Esslingen a.N. am Stammsitz der Festo-Gruppe statt und bietet auch die Möglichkeit, beim Mittagessen, beim Festo-Rundgang und bei den Vorabend-Events mit den BIOKON-Mitgliedern und mit den Beteiligten der BMBF-geförderten Projekte zur „Biologisierung der Technik“ ins Gespräch zu kommen.

Am Vorabend des Unternehmensforums findet um 18.00 Uhr die feierliche Verleihung des diesjährigen Bionik Awards mit anschließendem Get-together statt. Die Preisträger*innen des BIOKON-Nachwuchspreises werden von einer Expertenjury aus Forschung und Industrie ausgewählt und für ihre herausragenden bioinspirierten Ideen gewürdigt.

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