BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Presse // 25. Oktober 2008

euroLITE – technologieübergreifender Treffpunkt für Leichtbau

3. Internationale Fachmesse für Leichtbaukonstruktion vom 23. bis 25. Juni 2009 in Salzburg (Österreich)

Bionic Village – Leichtbaulösungen der Natur als Vorbild
Bei der euroLITE 2009 wird es in Zusammenarbeit mit dem internationalen Bionik-Zentrum – Stiftung für Bionik (IBZ), dem Bionik-Kompetenznetzwerk BIOKON e.V., dem Saarländischen Bionik-Kompetenznetz BEN (Bionic Engineering Network) und dem Institut für Materialforschung II, Abteilung Biomechanik des Forschungszentrums Karlsruhe ein Bionic Village geben. Unternehmen und Institute präsentieren hier innovative Produkte und neue Forschungsergebnisse.

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Presse // 20. Oktober 2008

Bionik-Ausstellung in Mannheim eröffnet

Das faszinierende Gebiet der “Bionik“ ist Thema einer Ausstellung des Landesmuseums für Technik und Arbeit (LTA), die bis April nächsten Jahres in Mannheim zu sehen ist. Vom “Bionik-Klassiker“ bis zu den jüngsten Bionik-Forschungsansätzen werden die eindrucksvollsten Anwendungen dieser noch jungen Wissenschaftsdisziplin präsentiert.

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Forschung // 17. Oktober 2008

Kabel ersetzt Nervenbahnen

Wird die Verbindung zwischen Gehirn und Muskeln zerstört, gab es bislang kein zurück mehr. Nun haben US-Forscher Affen dazu gebracht, ihren gelähmten Arm zu bewegen – über ein Kabel, das mit Nervenzellen im Gehirn verbunden war. Eine Methode, die querschnittsgelähmten Menschen helfen könnte.

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Presse // 17. Oktober 2008

Bionik – die Evolution als Ingenieur

Workshop in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz Bionik bildet als Wissenschaftsdisziplin die Schnittstelle zwischen Biologie und Technik. Hierbei dienen Konstruktionen, Funktions- und Entwicklungsprinzipien biologischer Organismen als Vorlage für technische Produkte und Lösungen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das Kopieren der Natur. Vielmehr müssen die den speziellen Funktionen von Pflanzen und Tieren zugrunde liegenden Prinzipien zunächst entschlüsselt werden, um sie anschließend in die Technik zu übertragen.
In diesem Workshop “Bionik – die Evolution als Ingenieur“ berichten renommierte Wissenschaftler über den aktuellen Stand der Bionik am Beispiel ihrer eigenen Forschung.

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Presse // 16. Oktober 2008

Wie der Lkw sparsamer werden kann


Drei Wege zur Verbrauchsreduzierung hat die Unternehmensberatung Invensity in einer Studie vorgestellt. Zum einen können innovative Fahrzeugaufbauten mit niedrigem Windwiderstand für geringeren Verbrauch sorgen. Bionik-Konzepte, die sich an Formen aus der Natur orientieren, erbringen ein Potenzial von 20 Prozent bis 30 Prozent an Energieeinsparung. Ebenfalls effizienter lässt sich der Lkw-Verkehr mit größeren Ladekapazitäten gestalten, Riesen-Lkw sind aber in der Bevölkerung und Politik auf Vorbehalte gestoßen.

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Presse // 6. Oktober 2008

Neuer Chef bei GF soll Bionik-Strategie umsetzen

Nach fünf Jahren als Geschäftsführer von Georg Fischer in Mettmann gibt Andreas Hecker seinen Posten ab. Der 49-jährige Gießerei-Ingenieur arbeitet nun am Standort in der Schweiz. Sein Nachfolger wird Andreas Güll.

Vom Baum abgeguckt

Unter Hecker hat GF in Mettmann den jährlichen Ausstoß von Fahrzeugteilen für Volkswagen und Daimler von 152 000 Tonnen im Jahr 2003 auf zuletzt über 200 000 Tonnen gesteigert. Zu seinen Aufgaben gehört das Umsetzen der so genannten Bionik-Strategie. Um Autoteile aus Gusseisen zu optimieren, haben sich die Ingenieure Vorbilder in der Natur wie einen Baum gesucht. Damit der Baum nicht beim nächsten Windstoß bricht oder umfällt, verteilt er Lasten gleichmäßig an verschiedenen Stellen auf seiner Oberfläche. Er gleicht Spannungen und Druck optimal aus, indem er nur an stark belasteten Stellen wächst. Genau dieses Prinzip wird auf gusseiserne Autoteile angewandt, wobei gleichzeitig das Gewicht reduziert wird. Zum Einsatz kommen die Teile in Pkw und in schweren Lkw, wo mittlerweile auch auf den Spritverbrauch geachtet wird.

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Forschung // 6. Oktober 2008

Gewichtsgrenze für den Segelflug

Tiere, die mehr als 40 Kilogramm wiegen, können nicht durch die Lüfte gleiten, sagt japanischer Forscher

Konnten Flugsaurier wie der 250-Kilogramm-Koloss Quetzalcoatlus, der es auf eine Spannweite von zwölf Metern brachte, überhaupt fliegen? Einer neuen Studie zufolge ist dies zweifelhaft, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist. Dem japanischen Forscher Katsufumi Sato von der Universität von Tokio zufolge sind Tiere, die mehr als 40 Kilogramm auf die Wage bringen, nicht zu Langstreckenflügen in der Lage.

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Forschung // 30. September 2008

Zikaden haben den Bogen raus

Mit Hilfe der Komposittechnik katapultieren sich die Insekten in beeindruckende Höhen

Die gewaltige Sprungkraft von Schaumzikaden beruht auf dem gleichen Prinzip wie die antike Bogenschießkunst. Das haben britische Forscher an der Universität von Cambridge herausgefunden. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Malcolm Burrows konnten nachweisen, dass der Sprungapparat dieser Insektenfamilie dank seines schichtförmigen Aufbaus große Energiemengen speichern kann. Seine Bauweise entspricht damit der Konstruktion sogenannter Kompositbögen, die unter anderem von Hunnen und Mongolen eingesetzt wurden.

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Presse // 29. September 2008

Wenn Quallen einen d. Fliegen lehren: Bionik beflügelt Industrie

– Unternehmen schauen von der Natur ab
– Österreichische Firmen reiten auf Bionik-Welle mit

Tierschützer wird Wolfgang Keiner dieses Mal wohl nicht mehr erzürnen. In wenigen Wochen präsentiert der Geschäftsführer des Automatisierung

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Presse // 29. September 2008

Die Verheißungen der ­Biomimikry

Die Verheißungen der ­Biomimikry Zeigt uns die Natur die neuen Produkte von morgen? Von Helmut A. Gansterer

Dieser Essay hat zum Ziel, Manager und Unternehmer mit einer merkwürdigen Wissenschaft vertraut zu machen. Sie wird Biomimikry oder Biomimetik oder Biomimese oder am besten Bionik genannt, als zusammengesetztes Wort von Biologie und Technik. Dass sie vielen Führungskräften nicht vertraut ist, liegt darin, dass sie als wunderliches Spielfeld von Labor-Spinnern gilt. Das ist nicht gänzlich falsch, aber auch nicht richtig. Eine nähere Beschäftigung mit Bionik könnte helfen, neue Produkte zu finden oder alte Produkte so zu verbessern, dass ihr Lebenszyklus von vorne beginnt und neuen Gewinn abwirft.

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Presse // 25. September 2008

Leonardo da Vincis großer Irrtum

Werner Nachtigall gilt als Vater der Bionik. Peter Illetschko sprach mit ihm über Zeitdruck bei der Umsetzung von Ideen aus der Natur und Jobchancen für Bioniker

Standard: Täuscht der Eindruck, dass von der Bionik öfter Lösungen erwartet werden, als es realistisch ist?

Nachtigall: Nein, der Eindruck täuscht nicht.

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