BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Presse // 31. Oktober 2012

Bionic Vehicle

Beispielsweise sind in dem Bionik-Spoiler folgende Bionik Elemente enthalten: Profile des Pinguins zur Verbesserung der Strömung im Strömungsvorlauf im oberen Teil des Spoilers.

– Formgebung des Rochens auf der Unterseite für eine gute Unterbodenaerodynamik.
– Modellierung der Drücke vor dem Lufteinlass nach dem Prinzip des Haifischmauls. (nicht im ersten Prototyp umgesetzt)
– Struktur des Zellaufbaues von Holz für elastische Verformungen und Rückstellung in die Ursprüngliche Form für den Schutz von Fußgängern und leichte Kollisionen.

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Presse // 31. Oktober 2012

Bionik-Forscher ausgezeichnet

Bremen. Der International Bionic-Award der Schauenburg-Stiftung geht in diesem Jahr an ein sechsköpfiges Team aus Süddeutschland. Im Bremer Rathaus wurden den Forscherinnen und Forscher aus Stuttgart, Denkendorf und Freiburg am Freitag der mit 10.000 Euro dotierte Preis verliehen. Die feierliche Verleihung war Teil des Bionik-Kongresses “Patente aus der Natur“, der zum sechsten Mal an der Hochschule Bremen gastierte.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Bionikforschung an der Kieler Uni.: “Der Käfer macht es uns vor“

Insekten sind wahre Meister, wenn es darum geht, an trockenen Oberflächen entlang zu spazieren. Aber in der Natur wird es auch oft genug feucht. Pflanzen können besonders nach einem Regenschauer längere Zeit von Wasser bedeckt sein. Bionik-Experte Gorb von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Materialwissenschaftlerin Hosoda vom National Institute for Material Science, Japan, haben die Eigenschaft von terrestrischen Blattkäfern, die sich unter Wasser fortbewegen können, analysiert. Dem Käferprinzip folgend entwickelten sie ein künstliches Material, das unter Wasser an Festkörpern haftet.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Warum es bei Regen keine Geckos regnet

Geckofüße finden nur dann Halt, wenn sich zwischen Zeh und Oberfläche kein Wasserfilm befindet

Keine Oberfläche ist vor ihnen sicher, sie krabbeln kopfüber, schwanzunter, beindrüber die Wände entlang: Geckos können sich mithilfe von mikroskopisch kleinen Härchen an ihren Fußsohlen an fast jedem Untergrund festhalten. Doch was passiert, wenn sie auf eine nasse Oberfläche gesetzt werden? Forscher der amerikanischen University of Akron haben die Echsen nassgemacht – mit einem ernüchternden Ergebnis.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Meshworm, der robuste robotische Regenwurm

Viel Material braucht es nicht für diesen Roboter, der wie ein Wurm kriechen kann: ein Kunststoffgeflecht und einige Drähte aus einer Legierung mit Formgedächtnis.

Ein Regenwurm hat Vorbild gestanden für den robusten Roboter Meshworm, den Forscher aus den USA und Südkorea entwickelt haben. Er bewegt sich kriechend fort und übersteht auch eine Attacke mit dem Hammer unbeschadet.

Legierung mit Formgedächtnis
Meshworm (Maschenwurm) haben die Forscher um Sangbae Kim vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Roboter genannt. Er bewegt sich mit Hilfe eines künstlichen Muskels fort. Der Muskel ist ein Draht aus einer Formgedächtnislegierung aus Nickel und Titan.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Evolutionary Light Structure Engineering-Verfahren (ELiSE)

Struktureller Leichtbau in einer neuen Dimension

Das Evolutionary Light Structure Engineering-Verfahren (ELiSE) revolutioniert den konstruktiven Leichtbau nach dem Vorbild der Natur. Überzeugen Sie sich selbst, wie bereits in mehreren Projekten in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden Gewichtseinsparungen von über 50 % erzielt wurden.

Unser Dienstleistungsportfolio beinhaltet die gesamte Wertschöpfungskette der Konzeption, Entwicklung und Optimierung neuer Leichtbaulösungen. Setzen Sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns darauf, Ihr Leichtbauproblem lösen zu dürfen.

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Presse // 16. Oktober 2012

Bionik: Schlangenhaut inspiriert verschleißminimierte Systeme

Schlangen sind hochspezialisierte “beinlose“ Tiere. Ohne Extremitäten ist ihr Körper allerdings ständigen Reibungskräften ausgesetzt. Die Doktorandin Marie-Christin Klein und Professor Stanislav Gorb von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fanden jetzt heraus, wie Schlangenhaut auf die beinlose Fortbewegung spezialisiert ist. Das Reibungssystem der Schlangenhaut kann ein Vorbild für die Technik sein.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Die Tintenfisch-Maschine

Biochemiker entwickeln einen weichtierartigen Roboter, der seine Farbe anpasst – Erfindung als Testfeld für Evolutionstheorien

Cambridge – Seit Leonardo da Vinci eine Maschine konstruierte, die den Flügelschlag der Vögel imitierte, ist das Prinzip des Lernens von der Natur zur grundlegenden wissenschaftlichen Methodik geworden. Von selbstreinigenden Oberflächen, die sich an Lotus-Blättern orientierten, bis zu von langen Saurier-Halswirbelsäulen inspirierten Kränen ist die Bionik, die technische Umsetzung von Ideen aus der Natur, zum weiten Feld geworden.

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Forschung // 16. Oktober 2012

Bionische Lüfter von Noiseblocker vor der Markteinführung

Die neue Lüfterserie ist das Ergebnis eines Forschungsauftrags, der durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördert wurde. Die Besonderheit der neuen Lüfter: die neue bionische Technik macht den Luftstrom leiser.

Die neue Lüfterserie von Noiseblocker kommt unter dem offiziellen Namen NB-eLoop in den Handel. Die Serie besteht aus sechs verschiedenen Modellvarianten der Größe 120 Millimeter. Vier Lüfter decken das Drehzahlspektrum von 800 bis 2.400 Umdrehungen pro Minute ab. Zwei weitere Lüfter komplettieren die Serie im PWM-Bereich. Die unverbindliche Verkaufsempfehlung beträgt 16,96 Euro bzw. 17,95 Euro für die beiden Modelle mit PWM-Steuerung.

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Presse // 18. August 2012

Geckos passen ihre Füße dem Lebensraum an

Sie klettern problemlos glatte Wände hoch und können stundenlang an der Decke sitzen. Geckos haben die Saugnapf-Füße im Laufe der Evolution insgesamt elf Mal entwickelt – und mindestens neun Mal verschwand diese Eigenschaft wieder.

Die für uns unmöglichen Turnmanöver können Geckos dank der Kombination zweier Kräfte vollführen: Van der Waals-Kräfte und Reibung sorgen gemeinsam für eine Art Saugnapf-Wirkung, mit deren Hilfe die kleinen Echsen selbst Glasscheiben erklimmen können. Diese Anpassung verschafft Geckos zwei Vorteile: Sie erwischen leichter ihre Beute wie Spinnen und Fliegen, und sie können sich besser vor Fressfeinden in Sicherheit bringen.

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Presse // 18. August 2012

Künstliche Qualle mit Rattenherz-Antrieb gebaut

Eine künstliche Medusa aus Silikon und Herzmuskelzellen schwimmt wie ihr natürliches Vorbild. Ihren Antrieb holt sie sich aus den Zellen von Rattenherzen. Entwickelt haben sie Forscher aus Harvard.

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