BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Forschung // 15. Juni 2010

Richtungsweisende Nase

Haie schlagen die Richtung des ersten aufgenommenen Geruchsignals ihrer Beute ein

Haie nutzen zur präzisen Beutesuche den Abstand ihrer Nasenlöcher: Wittert der Raubfisch sein Opfer zuerst mit dem linken Nasenloch, schwimmt er auch in diese Richtung. Das haben US-Wissenschaftler herausgefunden, als sie Haie in einem Becken gezielt mit Geruchsimpulsen reizten. Ins Abseits gerät damit die Theorie, dass sich die Knorpelfische bei ihrer Jagd die Richtung einschlagen, in der die Konzentration der Geruchsmoleküle ihrer potenziellen Mahlzeit zunimmt. Die Ergebnisse liefern nicht nur neue Einsichten in die Evolutionsgeschichte der Haie, sondern könnten auch zur Entwicklung von geruchssensitiven Unterwasserrobotern beitragen, die beispielsweise Öllecks lokalisieren.

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Forschung // 10. Juni 2010

Bionik auch für die Entwicklung von Brennstoffzellen hilfreich

Im Rahmen eines EU-Projekts wird nach natürlichen Membranen gesucht, die sich adaptieren lassen

Brennstoffzellen werden seit Jahrzehnten als effizienter Ersatz für herkömmliche Batterien und Akkumulatoren angepriesen, dennoch erobert die Technologie nur langsam den Serienmarkt. Einmal mehr könnte hier die Bionik hilfreich sein: Mit dem Vorbild Natur möchte ein internationales Team im Rahmen des EU-Projekts “MultiPlat“ und unter der Federführung der Technischen Universität (TU) Wien ein Kernstück von Brennstoffzellen, die Membran, entscheidend verbessern.

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Presse // 10. Juni 2010

Bionik-Video des Tages | Glasschwamm

deutschewelle – 23. Februar 2009 – Sein Lieblingstier ist der Glasschwamm: Peter Fratzl, Physiker am Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und …

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Presse // 10. Juni 2010

Int. Biona Symposium – Architektur aus dem botanischen Garten

Die Bionik nutzt den großen Ideenpool der Natur …

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Forschung // 21. Mai 2010

Funkspektrumanalyse nutzt Innenohr-Vorbild Schnelle

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://www.mit.edu haben einen schnellen, sehr breitbandigen und stromsparenden Funkchip entwickelt, der sich das Hörorgan des menschlichen Innenohrs, die Cochlea, zum Vorbild nimmt. Denn das Organ ist äußerst leistungsfähig. “Desto mehr ich mir das Ohr angesehen habe, desto klarer wurde mir, dass es praktisch ein Super-Empfänger mit 3.500 parallelen Kanälen ist“, meint Rahul Sarpeshkar, Extraordinarius für Elektrotechnik und Informatik am MIT. Nach diesem Vorbild ist ein Chip entstanden, der ein breites Funkfrequenzspektrum effizient analysieren kann. Das ist interessant für den kognitiven Funk – also intelligente Allround-Geräte, die diverse Signale von Mobilfunk über WLAN bis hin zu TV-Übertragungen empfangen und einzelne Frequenzen gezielt auswählen können.

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Forschung // 21. Mai 2010

Vom Mottenauge abgeschaut

Simples Spritzgussverfahren entspiegelt Kunststoffscheiben

Vom Facettenauge der Motte haben sich Freiburger und Heilbronner Forscher abgeschaut, wie transparente Kunststoffe entspiegelt werden können: Winzige Nanostrukturen auf der Oberfläche des Mottenauges unterbinden verräterische Reflexionen und lassen die Falter von Feinden unentdeckt. Die Forscher um Frank Burmeister vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg haben nun eine spezielle Spritzgusstechnik entwickelt, um in einem einzigen Prozessschritt entspiegelte Kunststoffscheiben herzustellen. Mit der Methode lassen sich entspiegelte Handydisplays, Tachoscheiben bei Autos und Helmvisiere sehr billig produzieren, berichten die Forscher zum Abschluss des Forschungsvorhabens “Nanoskin“.

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Forschung // 21. Mai 2010

Spinnvorgang aufgeklärt: Wie spinnt die Spinne?

Fünfmal so reißfest wie Stahl und dreimal so fest wie die derzeit besten synthetischen Fasern: Spinnenseide ist ein faszinierendes Material. Doch niemand kann bisher die Super-Fäden technisch herstellen. Wie schafft es die Spinne, aus den im Inneren der Spinndrüse gespeicherten Spinnenseidenproteinen in Sekundenbruchteilen lange, hochstabile und elastische Fäden zu ziehen? Diesem Geheimnis sind Wissenschaftler der Universität Bayreuth (UBT) und der Technischen Universität München (TUM) nun auf die Spur gekommen. In der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals Nature stellen sie ihre Ergebnisse vor.

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Presse // 21. Mai 2010

Festo zeigt Lösungen für die Zukunft auf der Expo 2010

Das Bionic Learning Network ist Ausdruck der Lösungskompetenz von Festo zur Überprüfung neuer Ansätze für nachhaltige Produktentwicklungen. “Wir wollen Innovationsführer unserer Branche sein. Dazu müssen wir immer wieder neue und auch ganz andere Wege gehen“, erklärt Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technology and Market Positioning der Festo AG. “Die Natur hat viele Probleme ideal gelöst. Durch Übertragung solcher Erkenntnisse und deren Umsetzung in der Biomechatronik versuchen wir unsere Produkte noch effizienter und intelligenter zu machen.“

Die bionischen Pinguine veranschaulichen, was Lernen von der Natur bedeutet. Ein absolutes Novum in der Robotertechnik ist der in alle Richtungen bewegliche Rumpf. Um eine solche “organische“ Formveränderung zu ermöglichen, wurden Kopf, Hals und Schwanzsegment mit einer neuartigen bionischen 3D- Struktur ausgestattet.

Sein biologisches Vorbild sind Fischflossen: Berührt man diese mit dem Finger, passen sie sich ihm an und versuchen, ihn zu umschließen. Mit dieser der Flosse nachgebauten dreidimensionalen Struktur mit Fin Ray® Effekt (Flossenstrahlstruktur) bekommen nicht nur die künstlichen Pinguine den richtigen Dreh für die nächste Kurve.

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Presse // 21. Mai 2010

Jugend filmt Bionik

5 Tage – 1 Film. Aus dem kreativen Zusammenspiel von Jugendlichen, Forschern und Wirtschaftsunternehmen entwickelt sich die Chance mit Kreativität, Beobachtungsgabe und Engagement ganz groß rauszukommen.

Der bundesweite Wettbewerb schafft dafür über das kreative Medium Film eine Schnittstelle zwischen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft und steigert das Interesse für nachhaltige Zukunftstechnologien. Jugend filmt Bionik zeigt Jugendlichen Perspektiven in der Bionik, um zu einem positiven, kreativen Innovationsklima am Wirtschaftsstandort Deutschland beizutragen.

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Presse // 21. Mai 2010

Bionik macht Schule

Unsere wissenschaftliche Zukunft beginnt nicht erst in der Universität oder einem Unternehmen. Sie startet bereits in der Schule. Dort sitzen die Forscher, Wissenschaftler, die Umwelt- und Zukunftsgestalter von morgen. Die Dr. Heinrich Netheler Stiftung will mit einem von ihr ausgeschriebenen Förderpreis Schulen, Lehrer und Schüler unterstützen, die Bionik als neue, fächerübergreifende und inspirierende Plattform für eine nachhaltig gestaltbare Zukunft in ihren wissenschaftlich-technischen Unterricht integrieren wollen.

BIOKON unterstützt diese Initiative, die Bionik schulfähig zu machen.

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Presse // 17. Mai 2010

Auszeichnung für Absolventen des Studiengangs Bionik

Am 5. Mai 2010 erhielten die Bionik-Nachwuchswissenschaftler Felix Förster (23, TU Berlin) und Markus Hollermann (26, Hochschule Bremen) den mit 10.000 Euro dotierten ‚Internationalen Bionic-Award 2010‘ für ihre Abschlussarbeit an der Hochschule Bremen.

Den feierlichen Rahmen der Preisübergabe bildete das zweite Bionik- Wirtschaftsforum im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Der ‚Internationale Bionic-Award 2010‘ wird von der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der DBU ausgelobt.

Förster und Hollermann hatten die neunköpfige Jury mit ihrem bionischen Ansatz zur Entwicklung von Spezialdübeln für leichtbauoptimierte Baumaterialien überzeugt. Einige der aus dem neuartigen Entwicklungsprozess entstandenen Modelle sind in Kooperation des Bionik-Innovations-Centrums (B-I-C) der Hochschule Bremen mit den fischerwerken bereits zur Produktreife gediehen.

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