BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Forschung // 25. September 2008

Panzer nach Fischschuppen-Art

Die Rüstung der Zukunft könnte Anleihen aus der Vergangenheit nehmen: MIT-Forscher haben in einer von der US-Armee finanzierten Studie die Schuppen des afrikanischen Fisches Polypterus senegalus untersucht, der noch viele Eigenschaften seiner vor etwa 96 Millionen Jahren lebenden Vorfahren hat. Dazu gehören auch gepanzerte Schuppen, die aus vier Keramik-Polymer-Kompositschichten bestehen, berichtet das Technologiemagazin Technology Review.

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Presse // 23. September 2008

ORF-Produktion “Das Genie der Natur“ ausgezeichnet.

Die ORF-Produktion “Das Genie der Natur“ aus der Reihe “Universum“ ist in New York bei der Verleihung der News-and-Documentary-Emmys mit einem Emmy für die beste Kamera ausgezeichnet worden. Das teilte der ORF heute in einer Aussendung mit. Die Produktion zählt damit zu den Preisträgern des renommiertesten Fernsehpreises der Welt, hieß es.

Für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist der Emmy nach dem Oscar für Stefan Ruzowitzkys “Die Fälscher“ ein “weiterer Höhepunkt in der langen Liste der 2008 erhaltenen internationalen Auszeichnungen für die österreichische Filmwirtschaft“.

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Presse // 23. September 2008

Medizin der Zukunft

Text: Heike Kossdorff

Künstlicher Arm. Das Telefon abheben, ein Glas Wasser einschenken oder hungrig Nudeln auf die Gabel wickeln &#8211, das sind Bewegungen, die wir, ohne auch nur einmal nachzudenken, mit unserer Hand ausüben. Schließlich sind alle Daten, die es dazu braucht, in unserem Gehirn gespeichert, welches die nötigen Arm- und Handbewegungen ganz automatisch befiehlt. Wenn aber nach einem Schlaganfall ein Arm gelähmt ist, muss man diese ganz alltäglichen Tätigkeiten erst wieder mühsam erlernen. Ist das normalerweise ohne den permanenten Einsatz der PhysiotherapeutInnen nicht möglich, gibt es nun den Prototypen eines Armroboters, der das Rehabilitationsprogramm unglaublich erleichtert und in seiner Effizienz verbessert.

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Forschung // 19. September 2008

Lärm stört Fledermäuse nicht

Das Große Mausohr hört seine Beute auch im Verkehrslärm – dennoch bevorzugt es die Stille

Fledermäuse weichen störenden Umgebungsgeräuschen etwa von stark befahrenen Straßen bei der Nahrungssuche aus und ziehen es vor, leckere Falter und Käfer eher in ruhigen Gebieten zu suchen. Dennoch haben sie keinerlei Schwierigkeiten, die Insekten durch deren Eigengeräusche auch bei starkem Lärm zielsicher auszumachen, haben Zoologen um Björn Siemers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen bei Versuchen mit dem Großen Mausohr herausgefunden. Verblüffenderweise vertreibt aber nicht nur menschengemachter Lärm die Tiere, sie weichen auch natürlichen Geräuschen wie etwa windgepeitschem Schilf aus.

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Presse // 10. September 2008

Design in Technik und Natur

Evolution, Engineering, Bionik. Ist Design in Technik und Natur intelligent oder unintelligent? Das Ingenieurwesen macht die Bedeutung eines intelligenten Designers besonders deutlich.

Auch in Fachzeitschriften aus dem Bereich der Technik findet man Artikel mit Bezug zur Evolution. Ist die «Erfinderin Natur» das Pendant zum menschlichen Konstrukteur?

Technische Innovationen, pfiffige Lösungen und die Jagd nach immer kürzeren Taktzeiten sind Themen, die in einschlägigen technisch orientierten Fachzeitschriften behandelt werden und Ingenieurherzen höher schlagen lassen.

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Presse // 10. September 2008

Ungiftiger Antifouling-Anstrich, Haihaut schützt den Schiffsrump

Seit Jahrzehnten werden die Rümpfe von Frachtern mit bioziden Chemikalien versiegelt, um Seepocken, Muscheln und Algen fernzuhalten. Die Gifte dieser Antifoulings bereiten den Meeren jedoch einige Probleme und sind deshalb ab Mitte kommender Woche weltweit verboten. Erste Alternativprodukte gibt es bereits und bis 2009 wollen Bremer Forscher ein weiteres entwickeln. Ihr Vorbild ist die Natur.

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Presse // 4. September 2008

Self-Cleaning Materials by Peter Forbes in Scientific American

The lotus plant’s magnificent ability to repel dirt
has inspired a range of self-cleaning and
antibacterial technologies that may also help
control microfluidic “Iab-on-a-chip“ devices.

By Peter Forbes

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Presse // 21. August 2008

BIOTECHNICA 2008 – 16. Int. Fachmesse für Biotechnologie

und 2. BMBF-Projektforum Biotechnologie auf der BIOTECHNICA
Darstellung der vom BMBF geförderten Biotech-Projekte – Wissenschaftler präsentieren die Ergebnisse ihrer in 2007 abgeschlossenen Forschungsarbeiten

Die Themenpalette der vorgestellten Projekte deckt dabei alle Anwendungsgebiete der modernen Biotechnologie ab. So werden zum Auftakt am Dienstag, 7. Oktober, sowohl medizinische Nachweismethoden als auch Projekte aus dem Forschungsfeld der Bionik im Mittelpunkt stehen. Hierbei können die Besucher nicht nur neueste diagnostische Verfahren, sondern auch ganz unterschiedliche Anwendungsbeispiele biologischer Phänomene in der Werkstoffindustrie, der Oberflächengestaltung sowie Sensorik kennen lernen.

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Presse // 20. August 2008

Call for Papers Special Issue on “Humanoid Robots“

for the journal: Applied Bionics and Biomechanics

The deadline for Paper submissions is September 29, 2008.

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Presse // 19. August 2008

Grazer TU-Studenten bauen Wohnwagen nach Wunsch

Diplomarbeit führte zu Prototyp des “mehrzelligen Wohnwagens“. Modell-Erstellung und Verkauf per Online-Konfigurator geplant.

Anleihen an Natur.
Das Konzept orientiert sich an der Bionik und nimmt Anleihen an der Natur. Aber nicht nur der Korpus, auch die Ausstattung im Inneren ist selbst konfigurierbar. “Jeder Wohnwagen ist ein Unikat,“ betonte Kalteis im APA-Gespräch.

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Forschung // 8. August 2008

Einen Lebenskünstler hält nichts

Die Drüsenhaare der südafrikanischen Pflanze Roridula gorgonias sondern ein extrem klebriges, visko-elastisches, harziges Sekret ab. Damit werden zahlreiche fliegende Insekten mit beachtlicher Körpergröße wie beispielsweise Schmeißfliegen oder Motten gefangen. Die spezialisierten Weichwanzen Pameridea roridulae leben in Symbiose mit dieser Pflanze und laufen über deren klebrige Oberfläche ohne festzukleben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart haben nun auf der Wanzenoberfläche einen dicken, schmierigen Film entdeckt, der abgeschieden wird und als Anti-Haft-Schicht wirkt: Er verhindert das Ankleben der Wanzen auf der klebrigen Pflanzenoberfläche.

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