BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Presse // 30. Mai 2011

ab 10.06. inspirierende Pflanzen im Botanische Garten Würzburg

Würzburg. Sich von der Natur für technische Entwicklungen inspirieren lassen, dieser Gedanke steckt hinter dem Begriff “Bionik“. “Die Industrie verfolgt inzwischen sehr intensiv bionische Ansätze“, weiß der Würzburger Botaniker Dr. Gerd Vogg. Welche Erfindungen auf bionische Inspirationen zurückgehen und was Forscher derzeit in der “bionischen Pipeline“ haben, erfahren Interessierte während der “Woche der Botanischen Gärten“ vom 10. Juni bis 10. Juli im Botanischen Garten der Universität Würzburg.

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Presse // 26. Mai 2011

Innenarchitekten-Treffen in NRW – Facetten der Zukunft

Wie verändern der Anspruch auf Nachhaltigkeit, die Möglichkeiten der Bionik und neue Kommunikationsmedien unser Leben – und was folgt daraus für die Gestaltung unserer Lebensräume und Wohnwelten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen “Innenarchitektentages“, den die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am 27. Mai auf der INTERZUM-Messe in Köln durchführt.

Unter dem Motto “Facetten der Zukunft“ werden rund 250 Innenarchitektinnen und -architekten darüber diskutieren, welche Auswirkungen aktuelle technische, ökologische und soziale Entwicklungen auf die Zukunft des Berufsstandes haben werden.

Für die Themen Bionik, Umgang mit Ressourcen und Sprachcodes konnten international renommierte Referenten gewonnen werden. Was Architekten und Innenarchitekten von der Natur lernen können, wird von Martin Zeuch vom Institut Bionik-Sigma aus Darmstadt dargestellt. Prof. Michael Braungart wird sein herausforderndes Konzept “C2C -cradle to cradle“ vorstellen, und Dr. Marita Pabst-Weinschenk von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf analysiert Verschiebungen in der durch neue Medien veränderten menschlichen Kommunikation.

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Presse // 26. Mai 2011

Dank Prothese: Ich kann mir wieder mein Hemd knöpfen

Patrick Mayrhofer aus Linz ist der weltweit erste Mensch mit einer bionischen Handprothese. Dafür ließ er sich eine verstümmelte Hand amputieren. Das Ergebnis gibt ihm recht.

“Ich kann mir wieder die Schuhbänder schnüren, mein Hemd knöpfen oder nach einem Glas Wasser greifen“, sagt der 23-Jährige. Die bionische Kunsthand ersetzt 90 Prozent einer gesunden Hand.

Bei einem Arbeitsunfall vor vier Jahren hatte der Elektrotechniker schwere Brandverletzungen erlitten. Patricks rechte Hand konnte von Chirurgen nach zehn Operationen wiederhergestellt werden, die linke blieb jedoch ohne Nerven und Muskeln und mit nur drei Fingern ohne Funktion.

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Forschung // 23. Mai 2011

Prinzip Schwimmfarn für den Schiffsbau

Die Oberflächenhaare des Schwimmfarns könnten Schiffen zu einem zehn Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch verhelfen.

Forscher der Universitäten Bonn, Karlsruhe und Rostock haben den Trick entschlüsselt, wie sich die Pflanze unter Wasser in ein hauchdünnes Kleid aus Luft hüllen und dieses monatelang festhalten kann: Auf der Oberfläche der Blätter sitzen winzigkleine schneebesenartige Härchen. Sie sind hydrophob und halten das Wasser in der Umgebung auf Distanz. Das Neue: “Die äußersten Spitzen dieser Schneebesen sind hydrophil, also wasserliebend“, erklärt Prof. Wilhelm Barthlott von der Uni Bonn.“

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Presse // 23. Mai 2011

Vom Nutzen der Fledermaus

Im Rhein-Main-Gebiet läuft wieder die Woche der Biologischen Vielfalt. Zum fünften Mal nun. Ein guter Grund, sich mal ins Grüne zu begeben. Und ein noch besser Grund, sich Gedanken übers Grüne zu machen.

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Presse // 20. Mai 2011

Bionik: Geschäfte ankurbeln mit Plagiaten aus der Natur

Für viele Probleme gibt es bereits eine Lösung: in der Natur. Pflanzen und Tiere haben sich stetig angepasst, spezialisiert und so ihr Überleben erfolgreich gesichert. Für bessere Produkte und Prozesse sollten Firmen hier abschauen – mithilfe der Bionik.

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Presse // 20. Mai 2011

Studienpreis für exzellente biowiss. Arbeiten ausgeschrieben

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) schreibt den BIOTECHNICA Studienpreis aus. Verfasser hervorragender experimenteller Abschlussarbeiten aus allen Bereichen der Biowissenschaften können sich bis zum 15. Juli 2011 bewerben. Der Studienpreis von 2011 wird auf der BIOTECHNICA verliehen, die vom 11. bis 13. Oktober in Hannover stattfindet. Auswahlkriterium ist neben wissenschaftlichem Pioniergeist vor allem auch eine interdisziplinäre Herangehensweise. Der Preis wird von Roche, dem weltweit größten Biotechnologie-Unternehmen, mit insgesamt 5.000 Euro unterstützt.

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Presse // 20. Mai 2011

Laufroboter: Das überdimensionale Insekt

Roboter haben Hochkonjunktur. Zahllose Hightech-Unternehmen und Universitäten befassen sich insbesondere im Bereich Bionik damit, natürliche Vorgänge zu kopieren und mit einer künstlichen Intelligenz zu paaren. Nicht wenige Projekte davon laufen gerade in Deutschland, und die Chancen, wieder zu einem Hightech-Standort zu werden, stehen gar nicht schlecht. Ein Stückchen hat nun auch die Universität Bielefeld mit ihrem neuen Laufroboter dazu beigetragen.

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Forschung // 20. Mai 2011

Kolibris trinken mit einem raffinierten System

Zwei US-Biologen haben erstmals die erstaunliche Trinktechnik der Kolibris im Detail beobachtet: Die hochspezialisierte Zunge der winzigen Vögel kann Nektar in einer Blüte gleichsam umschließen und dann blitzschnell in den Schnabel transportieren. Bis zu 20 Mal pro Sekunde schnellt die röhrenförmige Zunge dazu in den Blütenkelch. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und extremer Zeitlupe konnten Alejandro Rico-Guevara und Margaret Rubega von der University of Connecticut diese raffinierte Technik nun genau dokumentieren.

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Forschung // 20. Mai 2011

Stechmücken schützen sich vor dem Hitzeschock beim Blutsaugen

US-Forscher haben herausgefunden, wie Stechmücken die rasante Schwankung ihrer Körpertemperatur beim Blutsaugen aushalten: Die Insekten bilden ein Hitzeschock-Protein, das ihren Körper schützt, wenn das vergleichsweise heiße Blut eines warmblütigen Opfers in ihren Magen strömt. Diese Funktion ist nötig, denn innerhalb von einer Minute schnellt die Körpertemperatur der Mücke beim Blutsaugen von der Raumtemperatur auf über 32 Grad Celsius. Nach der Mahlzeit fällt sie fast ebenso schnell wieder ab. Den Forschern zufolge sei das eine der extremsten Schwankungen der Körpertemperatur, die jemals gemessen wurden. Der Organismus wird dabei stark belastet, denn einige wichtige Proteinwerkzeuge des Körpers überstehen solche Achterbahnfahrten der Temperatur normalerweise nicht. Diese Enzyme werden bei den Stechmücken durch das Hitzeschock-Protein Hsp70 geschützt, wie die Wissenschaftler um Joshua Benoit von der Ohio State University in Columbus zeigen konnten.

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Presse // 19. Mai 2011

Schwimmfarn macht Schiffe zu Spritsparern

Der Schwimmfarn kann sich unter Wasser in ein hauchdünnes Luftkleid hüllen und bleibt trocken. Diese Eigenschaft ist für viele Anwendungen von Interesse – für schnell trocknende Bademode oder Sprit sparende Schiffe.

Der Schwimmfarn Salvinia molesta ist extrem wasserscheu: Taucht man ihn unter und zieht ihn danach wieder heraus, perlt die Flüssigkeit sofort von ihm ab. Unter Wasser hüllt sich der Farn in ein hauchdünnes Kleid aus Luft. Diese Schicht verhindert, dass die Pflanze mit Flüssigkeit in Kontakt kommt. Und das selbst bei einem wochenlangen Tauchgang.

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