BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Presse // 15. Juni 2011

Geniale Ideen von Tieren und Pflanzen: Technik lernt von Natur

Egal, ob Stacheldraht, Fallschirm, selbsttragende Zelte oder die Konstruktion von Flugzeugen und Gebäuden: Problemlösungen aus der Natur sind ein Vorbild. Die bundesweite Woche der Botanischen Gärten stellt Erkenntnisse aus der Bionik in den Mittelpunkt.

Der Klett-Verschluss ist der Natur abgeguckt. Der selbstreinigende Lotus-Effekt bei Farben lässt Schmutz mit dem Wasser abperlen. Hier waren die Lotuspflanze oder auch die Blätter der Kapuzinerkresse Vorbild. Solche Erkenntnisse aus der Bionik stehen noch bis zum 19. Juni im Mittelpunkt der bundesweiten Woche der Botanischen Gärten.

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Presse // 6. Juni 2011

Bionik und Innovation in der Schifffahrt

Wie können Schiffe unsere Küsten, Meere und das Klima weniger belasten? Damit befasst sich das neue innovtive “Maritime Clean Tech Kompendium“.

“Der Mittelstand hat die Chance, zum Innovations-Treiber der maritimen Wirtschaft zu werden“, sagt der Unternehmer Rainhart Kny. “Dazu gehört die Bereitschaft, ausgetretene Pfade zu verlassen und aus theoretischen Überlegungen umsetzbare Lösungen der Praxis zu machen, denn Umwelt- und Klimaschutz dulden keinen Aufschub.“

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Presse // 6. Juni 2011

BIONA Projekt Flectofin erhält Techtextile Innovationprize 2011

Presseinfo über die Auszeichnung des BIONA Projektes Flectofin mit dem “Techtextile Innovationprize 2011“, ein von der Industrie verliehener Preis.

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Presse // 6. Juni 2011

BIONA Projekt Nebelfänger erhält Techtextile Innovationprize ’11

Presseinfo über die Auszeichnung des BIONA Projektes Nebelfänger mit dem “Techtextile Innovationprize 2011“, ein von der Industrie verliehener Preis.

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Presse // 6. Juni 2011

Eine Blume steht Modell für den Ozeanpavillon der Expo 2012

Flowerbauer

Eine Blume steht Modell für den Ozeanpavillon der Expo 2012. Ihre Bewegungstricks sollen das Haus atmen lassen.

Ein Haus, das atmet, mit Kiemen, wie bei einem Fisch, mit denen das Bauwerk zwar entlang seiner Flanken keinen Sauerstoff, aber Licht einsaugt, ein Gebäude mit feinen, eleganten Lamellen, die sich mit dem Rhythmus von Tageslicht und Temperaturen öffnen und schließen – wenn man dem Freiburger Bioniker Thomas Speck beim Schwärmen zuhört, sieht man es fast vor sich: Morgens mit dem Sonnenaufgang geben die Lamellenvorhänge langsam die ersten Spalten frei, um den jungen Tag ins Gebäude fließen zu lassen. Mittags drehen sich die riesigen Segel wieder ein Stück nach innen, so dass die glühende Hitze ausgesperrt bleibt, und öffnen sich mit dem schwindenden Tag wieder ganz langsam den letzten Strahlen.

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Presse // 1. Juni 2011

Standardization of bionic strategies at ISO

Dear participants and speakers of the Kick-off-Meeting ISOBIONIK and interested stakeholders,
attached please find a letter to inform you about the start of the international enquiry for the proposed technical committee “Biomimetics“ at ISO.
If you are interested in taking part in one of the upcoming working groups or the technical committee “Biomimetics“, please get into contact with your National Standard Organization to ask them to be nominated.
If you have further questions regarding the project ISOBIONIK or how to be nominated please do not hesitate to contact me.

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Presse // 30. Mai 2011

ab 10.06. inspirierende Pflanzen im Botanische Garten Würzburg

Würzburg. Sich von der Natur für technische Entwicklungen inspirieren lassen, dieser Gedanke steckt hinter dem Begriff “Bionik“. “Die Industrie verfolgt inzwischen sehr intensiv bionische Ansätze“, weiß der Würzburger Botaniker Dr. Gerd Vogg. Welche Erfindungen auf bionische Inspirationen zurückgehen und was Forscher derzeit in der “bionischen Pipeline“ haben, erfahren Interessierte während der “Woche der Botanischen Gärten“ vom 10. Juni bis 10. Juli im Botanischen Garten der Universität Würzburg.

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Presse // 26. Mai 2011

Dank Prothese: Ich kann mir wieder mein Hemd knöpfen

Patrick Mayrhofer aus Linz ist der weltweit erste Mensch mit einer bionischen Handprothese. Dafür ließ er sich eine verstümmelte Hand amputieren. Das Ergebnis gibt ihm recht.

“Ich kann mir wieder die Schuhbänder schnüren, mein Hemd knöpfen oder nach einem Glas Wasser greifen“, sagt der 23-Jährige. Die bionische Kunsthand ersetzt 90 Prozent einer gesunden Hand.

Bei einem Arbeitsunfall vor vier Jahren hatte der Elektrotechniker schwere Brandverletzungen erlitten. Patricks rechte Hand konnte von Chirurgen nach zehn Operationen wiederhergestellt werden, die linke blieb jedoch ohne Nerven und Muskeln und mit nur drei Fingern ohne Funktion.

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Presse // 26. Mai 2011

Innenarchitekten-Treffen in NRW – Facetten der Zukunft

Wie verändern der Anspruch auf Nachhaltigkeit, die Möglichkeiten der Bionik und neue Kommunikationsmedien unser Leben – und was folgt daraus für die Gestaltung unserer Lebensräume und Wohnwelten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen “Innenarchitektentages“, den die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am 27. Mai auf der INTERZUM-Messe in Köln durchführt.

Unter dem Motto “Facetten der Zukunft“ werden rund 250 Innenarchitektinnen und -architekten darüber diskutieren, welche Auswirkungen aktuelle technische, ökologische und soziale Entwicklungen auf die Zukunft des Berufsstandes haben werden.

Für die Themen Bionik, Umgang mit Ressourcen und Sprachcodes konnten international renommierte Referenten gewonnen werden. Was Architekten und Innenarchitekten von der Natur lernen können, wird von Martin Zeuch vom Institut Bionik-Sigma aus Darmstadt dargestellt. Prof. Michael Braungart wird sein herausforderndes Konzept “C2C -cradle to cradle“ vorstellen, und Dr. Marita Pabst-Weinschenk von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf analysiert Verschiebungen in der durch neue Medien veränderten menschlichen Kommunikation.

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Forschung // 23. Mai 2011

Prinzip Schwimmfarn für den Schiffsbau

Die Oberflächenhaare des Schwimmfarns könnten Schiffen zu einem zehn Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch verhelfen.

Forscher der Universitäten Bonn, Karlsruhe und Rostock haben den Trick entschlüsselt, wie sich die Pflanze unter Wasser in ein hauchdünnes Kleid aus Luft hüllen und dieses monatelang festhalten kann: Auf der Oberfläche der Blätter sitzen winzigkleine schneebesenartige Härchen. Sie sind hydrophob und halten das Wasser in der Umgebung auf Distanz. Das Neue: “Die äußersten Spitzen dieser Schneebesen sind hydrophil, also wasserliebend“, erklärt Prof. Wilhelm Barthlott von der Uni Bonn.“

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Presse // 23. Mai 2011

Vom Nutzen der Fledermaus

Im Rhein-Main-Gebiet läuft wieder die Woche der Biologischen Vielfalt. Zum fünften Mal nun. Ein guter Grund, sich mal ins Grüne zu begeben. Und ein noch besser Grund, sich Gedanken übers Grüne zu machen.

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