BIOKON – Das Bionik-Kompetenznetz

Nachrichten mit Nachhall

Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein, Physiker

Bionik ist das anwendungsorientierte Zusammenspiel von Wissenschaft und forschenden Unternehmen. Ihre Ergebnisse zielen auf Innovationen nach dem Vorbild der Natur. Sie sollen immer das Potenzial haben, Ideengeber für ein besseres Morgen zu sein. Solchen erfolgreichen Lösungen schaffen Nachrichten mit Nachhaltigkeit.

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Forschung // 8. Mai 2007

Vakuum-Isolierung‘ für IBM-Chips

IBM entwickelt Vakuum-Isolierungen für Computer-Chips. Das neue Verfahren verspricht eine Leistungssteigerung um 35 Prozent bei 15 Prozent weniger Stromverbrauch.

Dem Chip-Hersteller IBM ist es erstmals gelungen Chipverdrahtungen mit Vakuum zu isolieren.

Mit dem Prinzip der Bionik konnten die IBM-Forscher das Problem jetzt erstmals lösen. Sie haben sich nun aus der Natur den Effekt der “Selbstordnung“ abgeschaut und auf die Chiptechnologie übertragen. Forscher haben selbst entwickelnde Strukturen in der Größe von Atomen simuliert und damit Vakuum erzeugt. Solche Strukturentwicklungen entstehen in der Natur tagtäglich, wenn zum Beispiel Wasser in komplexe Schneeflocken verwandelt werde.

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Forschung // 8. Mai 2007

Electric fields could give subs ‚fish-like‘ sense

Robotic and uncrewed submersibles could operate more effectively by mimicking the way some fish probe their surroundings with electric fields, say researchers.

Many marine and freshwater fish can sense electric fields, but some also generate their own weak fields over short ranges to help navigate, identify objects, and even communicate with other fish.

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Presse // 8. Mai 2007

Die Evolution der Automatisierung

Robotermuskeln und künstliche Fische als Anwendungsbeispiele bionischer Automatisierungslösungen. Die Präsentation innovativer Antriebskonzepte des Bionic Learning Network von Festo auf der Hannover Messe stieß auf großes Interesse.

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Presse // 8. Mai 2007

Drabert “eflex“ oder: was haben Fisch und Stuhl gemeinsam?

Der Sprint eines Gepards, der scheinbar mühelose Sprung eines Delfins oder die Luftakrobatik von Mauerseglern beeindrucken uns durch die eleganten und effektiven Bewegungsabläufe. Klar ist: In der Natur geschehen Dinge ebenso wenig zufällig wie im Bereich Technologie. Das Zauberwort heißt Bionik. Diese Wissenschaft soll die herausragenden Ideen der Natur auf die Technik übertragen und so für den Menschen nutzbar machen. ‚Samas goes Bionic‘ und lässt in seine Produkte Erkenntnisse aus der Natur einfließen.

Entstanden ist auf diese Weise das System “eflex“: Der vollständige Kontakt, den die Wirbelsäule an die Rückenlehne hat, ist eine ergonomische Innovation und hat bei Samas, Vorreiter in Technologie, Qualität und Design moderner Büroausstattungen, im Bereich Forschung und Entwicklung oberste Priorität genossen.

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Forschung // 26. April 2007

Nanoröhrchen für Spiderman

Forscher: Mithilfe der Kohlenstoffröhrchen sollte es möglich sein, sich an verschiedene Oberflächen zu heften

Um wie Spiderman glatte Wände hinaufklettern und sich von Gebäude zu Gebäude schwingen zu können, sind lediglich geschickt angeordnete Kohlenstoffröhrchen im Nanoformat nötig. Das glaubt zumindest der italienische Tüftler Nicola Pugno von der Universität in Turin. Seine Idee: Um das effektive Haftprinzip von Geckos oder Spinnen für den schweren Körper eines Menschen nutzen zu können, müssten die mikroskopisch kleinen verzweigten Härchen an den Beinen der Tiere mithilfe winziger Kohlenstoffröhrchen nachgebaut werden – und zwar so, dass von einer größeren Röhre immer wieder eine kleinere abzweigt. Mit einer derartigen Struktur beschichtet, sollten Handschuhe, Stiefel und auch künstliche Spinnenfäden gut an verschiedenen Oberflächen haften können.

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Presse // 24. April 2007

‚Abenteuer Wissen“ in der Stadtbücherei

Bad Mergentheim. Die Stadtbücherei Bad Mergentheim bietet für technikinteressierte Kinder ab neun Jahren am Freitag, 27. April, um 15 Uhr die Veranstaltung “Bionik – was Menschen von der Natur lernen können“.

Schon mehrfach waren im Rahmen der kleinen Reihe “Abenteuer Wissen“ Sachbuchautoren in der Stadtbücherei zu Gast. Diesmal erklärt der Was-ist-Was-Autor Martin Zeuch, was Bionik ist und wie Baupläne der Natur für menschliche Technologie genutzt werden können. Dabei wird aber nicht nur erklärt: viel Anschauungsmaterial und Experimente, die die Nachwuchsforscher selbst durchführen können, machen Wissenschaft und Technik erlebbar.

Die Bionik ist eine noch relativ neue Forschungsrichtung, die sich mit der Entschlüsselung von “Erfindungen“ der belebten Natur und ihrer Übertragung in die Technik befasst. Die Bionik arbeitet interdisziplinär, das heißt außer Naturwissenschaftlern und Technikern befassen sich zum Teil auch Architekten oder Designer mit dem Fachgebiet.

Das Wort “Bionik“ setzt sich zusammen aus “Biologie“ und “Technik“ und bringt zum Ausdruck, dass Prinzipien aus der Biologie in der Technik Anwendung finden. So werden beispielsweise Leichtbauteile dem Aufbau von Knochen nachgebildet. Bekanntestes Beispiel für die Bionik ist wohl der so genannte “Lotos-Effekt“, der dafür sorgt, dass Wasser und Schmutz von Oberflächen abgleiten. Diplom-Biologe Martin Zeuch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biotechnik-Zentrum der TU Darmstadt.

In der bekannten Sachbuch-Reihe für Kinder “Was ist Was“ hat er ein Buch über Bionik geschrieben. Im Saal der Stadtbücherei stellt er sein Wissenschaftsgebiet vor und zeigt anhand ausgewählter Exponate die Anwendung von biologischen Prinzipien in der Technik. An vorbereiteten Experimentiertischen können die jungen Forscher dann selbst tätig werden und Bionik hautnah und praktisch erleben.

Anmeldung unter Telefon 07931/57252, denn es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.

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Aktuelles // 13. April 2007

Research Cooperation Agreement between Japan and Germany

(March 27, 2007) The NIMS Advanced Nano Materials Laboratory signed a memorandum of understanding (MOU) on “Reversible Interconnection using biological Attachment“ with The Bionics Competence Network (BIOKON) Center, Stuttgart (Germany).

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Presse // 13. April 2007

Hannover Messe soll Konjunktur in Technologiebranchen antreiben


Die Messe widme sich den Spitzenthemen von morgen, sagte Heckmann und nannte als Beispiele neue Produkte und Verfahren etwa aus den Bereichen Bionik, Mikro- und Nanotechnologie. Als rohstoffarmes Land sei Deutschland darauf angewiesen, technologisch ganz vorne zu seien. In allen industriellen Bereichen vom Maschinenbau bis zur Pharma- und Lebensmittelindustrie gehe es um die Entwicklung und den Einsatz hocheffizienter Technologie zur Optimierung von Produktionsprozessen. Als Ausgleich für höhere Produktionskosten sei die Automatisierung auch als Standortfaktor wichtig, …

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Forschung // 3. April 2007

Bionic Learning Network – Lernen von der Natur

Innovative Antriebskonzepte:
Ob auf der Erde, in den Tiefen des Ozeans oder hoch in der Luft – den neuen Antrieben im Bionic Learning Network von Festo ist eines gemeinsam: Sie nutzen die Vorbilder der Natur. Auf seinem Stand in Hannover zeigt Festo, wie aus bionischen Visionen Innovationen werden mit vielen Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.

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Presse // 12. Februar 2007

Maschinenraupen

Sie könnten sich durch Schlüssellöcher pressen, unter verschlossenen Türen von Raum zu Raum kriechen – oder einfach die senkrechte Hauswand hochklettern und sich dann durch einen Fensterspalt winden. Kaum ein Weg bliebe solchen Spionen versperrt. Ohne steife Gelenke und Metallverbindungen sei eine Miniatur-Version seiner Roboter auch für den medizinischen Einsatz innerhalb des menschlichen Körpers prädestiniert,

Wegen ihrer guten Klettereigenschaften könnten die Soft-Bots zur Reparatur von Raumstationen eingesetzt werden ? vor allem aber dort, wo es für den Menschen zu gefährlich wird, etwa in Kernkraftwerken. “In 20 bis 30 Jahren werden solche Roboter eine Schlüsselrolle spielen“, schätzt auch Antonia Kesel, Leiterin des Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen.

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Presse // 7. Februar 2007

Bionik ist keine Lösung für alles

Michael Nentwich, Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung, analysierte das Bionik-Potenzial in Österreich.

Peter Illetschko sprach mit ihm über tatsächliche Vorbilder und Etikettenschwindel.

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