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BIOKON - Das Bionik-Kompetenznetz

Haut_MPG-Potsdam

Aktuelles // 21. Juli 2014

Eine Haut lässt die Muskeln spielen

Ungeahnte Kräfte entwickelt eine künstliche Haut, die ein Team um Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam jetzt präsentiert. Die Forscher haben eine Membran hergestellt, die sich sehr schnell aufrollt, wenn sie in Kontakt mit den Dämpfen organischer Lösungsmittel wie etwa Aceton kommt. Mit der Folie – Fachleute sprechen von einem Aktuator – ahmen sie biologische Strukturen nach, die sich wie die Venusfliegenfalle oder die Deckel der Samenkapseln von Mittagsblumen bei einem Reiz von außen bewegen. Dabei kommt ihr Aktuator den biologischen Vorbildern besonders nah, weil die Forscher darin erstmals zwei Designprinzipien anwendeten, die Materialwissenschaftler bisher nicht... >>

Mottenauge

Aktuelles // 15. Juli 2014

Mottenauge als Vorbild für Solarzellen

Weltweit forschen Wissenschaftler an Solarzellen, die die Photosynthese der Pflanzen nachahmen und aus Sonnenlicht und Wasser synthetische Brennstoffe wie Wasserstoff bilden. Empa-Forscher haben nun eine solche photoelektrochemische Zelle dem Mottenauge nachempfunden und dadurch die Lichtausbeute drastisch erhöht.

 

Eisenoxid, also Rost, könnte die Solartechnik revolutionieren: Aus dem - meist unerwünschten - Stoff lassen sich Photoelektroden herstellen, die Wasser spalten und dadurch Wasserstoff erzeugen. So wird Sonnenenergie nicht erst in Elektrizität, sondern direkt in einen wertvollen Brennstoff umgewandelt. Leider hat das Ausgangsmaterial so seine Tücken: Eisenoxid ist zwar unschlagbar billig und absorbiert genau in dem Wellenlängenbereich, in dem... >>

Schmuckhornfrosch

Forschung // 07. Juli 2014

Superklebende Froschzungen

Klebrige Zungen erlauben es Fröschen, ihre Beutetiere zu fassen. Wissenschaftler des Instituts für Spezielle Zoologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) konnten nun erstmals die dabei auftretenden Kräfte messen, mit denen Froschzungen an Oberflächen haften.

 

Südamerikanischen Schmuckhornfröschen (Gattung Ceratophrys) setzten die Kieler Forscher Insekten hinter einer Glasscheibe vor, welche mit einem Kraftsensor verbunden war. Beim Versuch die Beute zu fangen, hafteten die Zungen am Glas und die dabei auftretenden Kräfte wurden erfasst. Die Haftkräfte lagen dabei teilweise deutlich über dem Körpergewicht der Tiere. Ein Frosch könnte also theoretisch mit seiner Zunge ein Beutetier vom Boden heben, das... >>

Nautilus

Forschung // 20. Juni 2014

Neuer keramischer Werkstoff − Perlmutt stand Pate

Keramische Werkstoffe sind in der Regel äußerst fest und hart und halten hohen mechanischen Druck sowie große Hitze aus. Für viele Anwendungen sind sie deshalb das Konstruktionsmaterial der Wahl. Anders als Metalle sind keramische Werkstoffe spröde - bei ungünstiger Belastung kann es deshalb zu einem Bruch kommen, der das ganze Werkstück zerstört. Sylvain Deville von der Université Lyon und seine Kollegen ist es nun gelungen, ein neuartiges keramisches Material zu entwickeln, das diesen Nachteil überwindet. Es ist nach dem Vorbild von natürlichem Perlmutt geschaffen, wie sie in der Zeitschrift „Nature Materials“ berichten.

 

Perlmutt fasziniert nicht nur durch seinen... >>

Forschungspavillion

Aktuelles // 22. Mai 2014

DFG fördert Baukonstruktionen nach dem Vorbild der Natur

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der computerbasierten Modellierung, Simulation und Fertigung eröffnen neue Möglichkeiten, Prinzipien natürlicher Konstruktionen auf die Baukonstruktion und andere Technikbereiche zu übertragen. Diese Möglichkeiten will der SFB/Transregio (TRR 141) „Entwurfs- und Konstruktionsprinzipien in Biologie und Architektur. Analyse, Simulation und Umsetzung“ untersuchen, um die Leistungsfähigkeit technischer Konstruktionen zu verbessern und die Eigenschaften natürlicher Strukturen in Architektur und Technik zu übertragen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB/TRR 141 in den kommenden drei Jahren und neun Monaten mit 9,3 Millionen Euro.

 

Dies soll zugleich einen Beitrag zur effizienten Nutzung beschränkter Ressourcen leisten. Umgekehrt sollen die gewonnenen Erkenntnisse durch... >>

Die_Koerpersprache_der_Baeume

Aktuelles // 15. Mai 2014

Warum Bauteile wie Bäume wachsen – und Bäume wie Bauteile

Bäume lügen nicht: Ihre Gestalt ist immer die Reaktion auf äußere Einwirkungen oder innere Schäden und kann durch genaue Beobachtung rückverfolgt werden. Professor Claus Mattheck und seine Arbeitsgruppe in der Abteilung Biomechanik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben die Prinzipien, wie Bäume sich entwickeln und reparieren, früh erkannt und sukzessive auch auf die Optimierung von Bauteilen bezüglich Leichtbau und Dauerfestigkeit übertragen. Aus anfangs komplizierten Rechenprogrammen entwickelten sich einfache Denkwerkzeuge, die ein neues Verständnis der Bäume ganz ohne Formeln ermöglichen. Ihre Erkenntnisse haben Claus Mattheck, Klaus Bethge und Karlheinz Weber nun in dem Buch „Die Körpersprache der Bäume“ zusammengefasst.... >>

BIOKON-Broschüre_Doppelseite_mit_Anzeigen

Aktuelles // 03. April 2014

Aktuelle BIOKON-Broschüre

Das Zusammenspiel von Bionik-Kommunikationsplattform, Bionik-Forschungsgemeinschaft und Bionik-Unternehmensforum innerhalb des Bionik-Kompetenznetzes BIOKON wird in einer aktuellen Multi-Media-Broschüre vorgestellt. Hier finden Sie die Leistungen des Netzwerks und eine Auswahl von Best Practices der Bionik.

 

Zusätzlich zur Print-Version kann die Broschüre auf allen Computern, Smartphones und Tablets angesehen werden. Um die Broschüre bequem online zu lesen, klicken Sie bitte hier >>

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Presse // 05. Juni 2012

Bundespräsident Gauck besucht BIOKON

Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesumweltminister Peter Altmaier haben während der ''Woche der Umwelt'' am 5. Juni 2012 im Park von Schloss Bellevue, Berlin, den Infostand des Bionik-Kompetenznetzes BIOKON besucht. BIOKON-Geschäftsführer Dr. Rainer Erb präsentierte ihnen faszinierende Erfolgsbeispiele der Bionik. ''Wir setzen Funktionsprinzipien aus der Natur in nachhaltige Innovationen um'', erläuterte Dr. Erb die Vorgehensweise der Bioniker. ''Die Naturvorbilder gehen immer sparsam mit Ressourcen um. Deswegen liefert die Bionik wichtige Beiträge zur Ressourceneffizienz.''

Wo man diesen Ansatz erfolgreich in konkreten Produkten umgesetzt finde, interessierte den Bundespräsidenten, der bei seinem Rundgang neben dem Bundesumweltminister auch von DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. e.h. Fritz... >>

Dr. Rainer Erb und Jessica Rudolph

Kontakt

Geschäftsstelle

BIOKON e.V. - Bionik-Kompetenznetz

 

Dr. Rainer Erb | Geschäftsführer

Jessica Rudolph | Assistentin des Geschäftsführers

 

Ackerstraße 76

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